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Deutsche CodeRage 2016

Am 13.7.2016 fand die erste deutsche CodeRage von Embarcadero statt. Dabei wurden zahlreiche interessante Vorträge gezeigt. Mit dabei auch zwei Vorträge, die die adecc zur Verfügung gestellt hat. Nehmen Sie sich die Zeit und schauen diese Vorträge zu den Themen "Modernes C++ mit dem C++Builder" und "Migration back to C++". Beide Vorträge sind mit dem aktuellen C++Builder aufgenohmen, gelten aber prinzipchell auch für die auf Clang basierenden Vorgängerversionen und andere C++ Compiler, die die aktuellen C++ Standards unterstützen.

Modernes C++ mit dem C++Builder 10.1 Berlin

 

Überblick über neue Eigenschaften von C++ und wie sie mit den neuen, auf Clang basierenden Compilern genutzt werden können. In diesem Vortrag spielt die parallele Verarbeitung und der Zugriff auf das Dateisystem eine zentrale Rolle. C++11 / C++14 hat die Möglichkeiten Probleme zu lösen radikal geändert. Dazu gehören neue Spracheigenschaften und Erweiterungen der Standardbibliothek genauso wie Themen rund um Optimierung von Rückgabewerte und die RValues. In dieser Session werden Lambda- Ausdrücke verwendet und die Aufrufe von Funktionen über die bind- Methode an einen Algorithmus angepasst, so dass die Lösung mit Hilfe von Standardalgorithmen anstatt eigenen Codes in for- Schleifen gezeigt wird.
Notwendige Daten werden einfach in einem Tupel abgelegt, anstatt eine eigene Klasse zu nutzen. Und das neue Schlüsselwort auto darf in einer Session über modernes C++ natürlich auch nicht fehlen. Dabei erfolgt die Ausgabe mit Hilfe der VCL des C++Builder 10.1 Berlin, ohne dass die eigentlichen Kernfunktionalitäten des Beispiels von diesem abhängig werden. Vielmehr erfolgen die Ausgaben über C++ Streams, so dass sie an jede Oberflächenbibliothek angepaßt werden kann.

Migration Back to C++

 

Durch den Wildwuchs an Anbietern und das Fehlen eigener Bibliotheken für die Ein- und Ausgabe auf grafischen Oberflächen, das Arbeiten mit Datenbanken oder die Behandlung von Ini- Dateien, hat sich eine Abhängigkeit von Bibliotheken und Anbietern (Microsoft, Embarcadero, qt, …) ergeben, die zum einen sehr alt sind, zum anderen den Paradigmen einer anderen Programmierwelt entsprechen. Selbst innerhalb der Embarcadero- Welt steht diese Frage oft und verursacht hohe und oft vermeidbare Kosten (VCL vs. FireMonkey, ADO vs. FireDAC, AnsiCode vs. Unicode, …) Dadurch wird der Wechsel eines Compilers, das Erweitern von nationalen zu internationalen Zeichensätzen oder der Wechsel der Datenbankzugriffsschicht oft zu einem Desaster. Eine Big Bang- Migration ist hier oft unrealistisch.

In diesem Vortrag werden Konzepte besprochen, wie sie die Kontrolle zurückgewinnen, wie aus einer „Wunschliste“ Wrapper- Klassen werden, und sie ihre Business- Algorithmen, und damit die Investitionen ihrer Firma, wieder schützen können. So können sie eine Reise beginnen, die in Monaten, vielleicht auch in Jahren endet, und ihre Anwendung am Ende wieder eine C++ Anwendung ist.

Warum uns auf diesem Weg Metadaten helfen können, und warum wir nicht alles selber schreiben müssen, und warum uns gerade C++11 helfen kann, erleben sie in diesem Vortrag aus der täglichen Praxis.

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